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Häufige Fragen und Tipps zum Einbruchsschutz


Zahlreiche Statistiken, die sich mit dem Thema Einbruchsschutz befassen, zeigen, dass etwa 40 Prozent der Einbrüche bereits beim Versuch scheitern. In den meisten Fällen lässt der Täter von dem Haus oder der Wohnung ab, wenn er mit einbruchhemmenden Türen und Fenstern konfrontiert wird. Wenn die Einbrecher merken, dass sie nicht in das Haus eindringen können, flüchten sie sofort. Die Wohnung oder das Haus sollten Sie von daher zu Ihrer eigenen Sicherheit mit der richtigen mechanischen und elektronischen Sicherung ausstatten. Auf was Sie dabei achten müssen, erklären wir Ihnen hier.


Wie kann ich so die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs verringern?

Die meisten Einbrüche werden von Gelegenheitstätern ausgeübt. Sobald ich meine Fenster und Türen mit einem soliden mechanischen Schutz ausstatte, kann der Einbrecher diese nicht in kurzer Zeit öffnen. Kommt der Täter nicht nach zehn Sekunden in das Haus, versucht er es in der Regel woanders. Ein weiterer Schutz bietet die Aufrüstung von Türen und Fenster mit widerstandsfähigen Beschlägen. Versucht der Täter diese gewaltsam zu öffnen, erzeugt er Lärm und läuft Gefahr, von den Nachbarn oder Passanten bemerkt zu werden.

Welchen mechanischen Grundschutz sollte ich besitzen?

Bei einem Neubau oder einer Sanierung sollte optimaler Weise auf geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Türen und Fenster nach DIN-EN 1627 mit der Widerstandsklasse 2 geachtet werden. Diese Fenster und Türen besitzen genau aufeinander abgestimmte Rahmen, Beschläge und Schließbleche, die bei einer Widerstandsklasse von Zwei einem typischen Einbruchswerkzeug, wie dem Schraubendreher, standhalten.

Wie kann ich meine Türen und Fenster sinnvoll nachrüsten?

  • Wenn Sie keinen Neubau möchten, dann können Sie ganz einfach Ihre Türen und Fenster nachrüsten. Bei den Fenstern sollten Sie Ihre Beschläge durch umlaufende Pilzzapfenbeschläge austauschen. Diese können in Verbindung mit einem abschließbaren Fenstergriff das aufhebeln des Fensters verhindern. Der abschließbare Fenstergriff ist dabei nur im Zusammenhang mit dem einbruchhemmenden Pilzzapfenbeschlag sinnvoll.
  • Balkon- und Terrassentüren können mit zertifizierten Sicherungen nachgerüstet werden. Besonders wichtig hierbei ist, dass mindestens eine Sicherung auf Griff- und eine auf der Scharnierseite angebracht wird.
  • Zertifizierte Querriegelschlösser können Sie an Ihrer Wohnungs-, Haus- oder Kellertür nachträglich anbringen.

Muss ich nicht nur die Haustür sichern?

Grundsätzlich gilt hier, dass alle Fenster und Türen gesichert werden sollten, die einfach zu erreichen sind. Bei einem Einfamilienhaus sollten von daher alle Türen und Fenster im Keller- und Erdgeschoss gesichert werden, sowie Fenster, die über ein Vordach erreicht werden könnten. In Mehrfamilienhäusern sollte neben einer gut gesicherten Wohnungstür zudem darauf geachtet werden, dass der Balkon nicht über eine Feuerleiter oder ähnliches betreten werden kann. Ist dies der Fall, dann muss die Balkontür ebenfalls mit entsprechenden Sicherungen versehen werden.

Benötige ich eine Alarmanlage?

  • Vor elektronischen Sicherheitsmaßnahmen kommen immer die mechanischen Sicherungen. Von daher sollte man zunächst für eine optimale mechanische Sicherung von Türen und Fenstern sorgen, sodass Einbrechern der Zutritt zum Haus oder der Wohnung prinzipiell verwehrt bleibt. Elektronische Lösungen machen nur als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme Sinn!
  • Bei einer Installation von zertifizierten Produkten von einem Fachmann vermeiden Sie dennoch zusätzliche Risiken. Damit bei einem Einbruch eine zügige Reaktion erfolgen kann, sollten Sie die Alarmanlage bei einem Wachdienst aufschalten.
  • Enorm wichtig ist die korrekte Funktion der Alarmanlage. Die Anlage sollte im Notfall problemlos funktionieren und gleichzeitig Fehlalarme vermeiden!

Lohnt sich eine Alarmanlagen Attrappe?

Einige Täter könnten von der Attrappe abgeschreckt werden. Dennoch ist die bloße Attrappe einer Alarmanlage nicht zu empfehlen, da fachkundige Einbrecher schnell den Unterschied zwischen einer Attrappe und einer Scharfschalteinrichtung erkennen. Die Attrappen können ebenfalls durch das Austesten des Täters auf die Probe gestellt werden. In diesem Fall hebelt der Tätern lediglich ein Fenster auf und wartet in einem nahegelegenen Versteck einige Momente ab, bis etwas passiert.

Weiterhin ist von technischen Spielereien wie blinkende Videokamera-Attrappen oder Geräte, die einen flackernden Fernseher simulieren, abzuraten. Sinnvoller ist die Investition in wirksame Sicherungen für Türen und Fester. Zusätzliche Sicherheit bietet eine installierte Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder.

Wo soll ich meinen Tresor platzieren?

Das wichtigste ist, dass den Tätern nicht der eigene Wohlstand durch einen gut sichtbaren Tresor signalisiert wird. Sollte der Safe von draußen zu sehen sein, dann wissen die Einbrecher, dass es hier etwas zu holen gibt und können sich mit dem entsprechenden Werkzeug ausrüsten. Um den Diebstahl des Tresors zu vermeiden, sollte dieser fest im Mauerwerk verankert sein und nur ein zertifiziertes Behältnis aufweisen.

Der Tresor sollte bestenfalls mit einem elektronischen Zahlenschloss gesichert sein, da Schlüssel von den Tätern meistens gefunden werden. Der Zahlencode sollte dabei nicht auf einem herumliegenden Zettel notiert sein!

Worauf muss ich bei der Nachrüstung achten?

Der Aufwand des Einbaus von einbruchhemmenden Türen und Fenster möchte häufig vermieden werden. Die Nachrüstung bietet dazu eine sparsame und bequemere Alternative. Hier kommt es besonders auf die Verriegelungen an, denn mit einer guten Verriegelung kann keine Tür und kein Fenster einfach aufgehebelt werden. Die nachgerüsteten Komponenten müssen dabei optimal aufeinander abgestimmt sein. Unser spezialisiertes Team berät Sie dabei fachkundig und kann eine umfangreiche Nachrüstung vornehmen.

            Türen

Diese Sicherheitsmaßnahmen sind für Türen am sinnvollsten:

  • eine Mehrfachverriegelung (DIN 18251) mit Stangenverriegelung oder eine Verriegelung mit Schwenkhaken (DIN 18104 Teil 1)
  • Profilzylinder zertifiziert nach DIN 18252 mit Bohrschutz und Schutzbeschlägen nach DIN 19257 mit Ziehschutz

♦  Wichtig hierbei ist, dass sowohl die Schließseite der Tür, als auch die Bandseite gesichert wird!

  • Hintergreifhaken(DIN 18104 Teil1, mindestens vier) damit die Tür nicht einfach ausgehangen werden kann
  • Der Türrahmen muss fest im Mauerwerk verankert und druckfest hinterfüttert sein
  • Ein Türblatt aus Holz muss mindestens 40 mm dick sein
  • Als Türspaltsperre dient ein Kastenriegelschloss
  • Türspion, möglichst mit Weitwinkel
  • Glaselemente durch aufschraubbare Plexiglasscheiben oder eine durchwurfhemmende P4A-Verglasung (DIN EN 356) ersetzen

             Fenster

Bei der Nachrüstung von Fenstern ist dabei folgendes zu beachten:

  • Vorhandenen Dreh-Kipp-Beschlaf gegen eine Pilzkopfzapfenverriegelung (DIN 18104 Teil 2) austauschen, damit das Aufhebeln verhindert wird
  • Normales Fensterglas durch eine durchwurfhemmende P4A-Verglasung (DIN EN 356) ersetzen
  • Abschließbare Griffe (DIN 18267)

♦  Der Schlüssel sollte niemals im Griff stecken bleiben!

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